Archiv der Kategorie: Fertigprodukte

Ein wesentlicher Grund fürs Dicksein

Nein, lustig ist das nicht, auch wenn ein Herr Lustig einen wesentlichen Grund dafür herausgefunden hat.  Dicksein nimmt weltweit drastig zu. Besonders schlimm ist es wohl in Mexiko: 70 % der Bevölkerung ist dort übergewichtig. Aber die USA, Südafrika, Großbritannien, Brasilien und auch Deutschland sind da nicht weit entfernt. Etwa 2 Drittel der Bevölkerung wiegt hier zuviel.

Klar, dass die meisten Menschen sich zu wenig bewegen und zuviel vorm PC oder auf dem Sofa hocken. Auch essen die meisten (insbesondere, die die zum Dicksein neigen) zuviel. Aber Robert Lustig von der Berkeley-Universität in Kalifornien, USA, hat entdeckt, dass das nicht der einzige Grund sein kann. Wir nehmen über Fertigprodukte immer mehr Maissirup zu uns. Genau gesagt, Robert Lustig hat herausgefunden, dass Industrielebensmittel, die Maissirup oder durch Zusatz von Fructose davon abgewandelten „Glucose-Fructose-Sirup“ enthalten, dick machen.

Maissirup ist billig, leicht zu gewinnen und, seit er Anfang der siebziger Jahre industriell eingeführt wurde, nahezu überall verfügbar. Mancher Dicke wird jetzt sagen, dass er gar keine süssen Sachen isst. Weil Maissirup aber billig ist, kommt er fast überall rein: Limonaden, Pizza, Senf, Marmelade und und und … Von Süßigkeiten ganz zu schweigen.

Da wird es wohl notwendig sein, öfter den Blick auf das Kleingedruckte zu wenden. (Wer eine Lupe braucht, kann die kostenlos bei der Dr. Krey Vital UG – mit Verweis auf diesen Artikel – anfordern!)

Hilfreich ist vielleicht auch der Hinweis, dass es Produkte gibt, die ganz ohne Hilfsstoffe auskommen und durch gezielte Auswahl ihre Funktion erfüllen – ohne dick zu machen. Schauen Sie mal in die Viabona-Produkte-Leiste.

 

 

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Das Bittere am Gemüse

Salate und Gemüse sind noch wichtigere Nahrungsbestandteile als Obst, aber deshalb keinesfalls besonders beliebt. Nicht nur Hägar, der Schreckliche, lässt gerne das Gemüse weg, um noch ein bisschen Platz für den Dessert zu lassen.

Auch Kinder sind immer wieder genervt, wenn das Gemüse anrückt. Leider haben viele Gemüse bittere Komponenten, und bitter ist nicht wirklich der bevorzugte Geschmack. (Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Kinder Bitteres viel intensiver wahrnehmen als Erwachsene, weil sie deutlich mehr Geschmacksknospen haben!).

Bitter schmecken auch viele Giftpflanzen in der Natur,  Früchte mit hohem Nährstoffgehalt schmecken dagegen süss. Kein Wunder also, dass wir von frühester Kindheit auf süss adaptiert sind.

Nur das Problem beginnt eben mit der Verhältnismäßigkeit. Wenn ich heute Genussmittel einsetze, die übernatürlich stark schmecken, entweder süss oder salzig, dann „verkorkst“ man die natürlichen Reizschwellen. Kein Wunder, wenn dann auch die Ernährung „aus dem Ruder läuft!“

Sinnvoll wäre ein Ansatz aus dem altindischen Ayurveda (sanskrit. „Wissen vom Leben“): Man muss von allen Geschmacksrichtungen jeden Tag essen, um gesund zu bleiben!

Das hält dann nicht nur die Geschmacksknospen „fit“, sondern führt auch zu einer guten Einstellung zu allen Geschmacksrichtungen. Und vielleicht auch zu einer besseren Lebenseinstellung insgesamt.

Dann sieht man nicht nur das Bittere im Leben, sondern erkennt, dass das Gemüse – wenn man fein abwägt – auch noch andere Geschmacksrichtungen abdeckt! Und das ist keineswegs bitter!