Schlagwort-Archive: Vitamine

Dr. Kreys Ester-C

(vegane Kapseln)

Gut magenverträgliches Vitamin C mit Citrus-Flavonoiden und OPC (= Oligomere ProCyanidine)

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße, der Knochen, der Knorpelfunktion und des Zahnfleisches bei. Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Citrus-Flavonoide und OPC als Antioxidans. Sie sind in der Lage, Vitamin C im Körper zu regenerieren.

Dose mit 60 Kapseln, PZN 10262178, empf. VK 10,65 €

 

Advertisements

Vitamin D und ein Platz an der Sonne

Lange hat es geheißen, Vitamin D ist gefährlich, weil es überdosiert werden kann und sich im Fettgewebe anreichert. Da sei es doch besser, sich regelmäßig täglich eine Weile draußen unter freien Himmel aufzuhalten. Denn mittels des UV-Anteils im Tageslicht kann unser Körper Vitamin D selbst bilden. So wurden nach und nach die Zufuhrempfehlungen nach unten „korrigiert“, bis man bei 5 µg (= 200 i.E.) Vitamin D pro Tag für einen Erwachsenen angekommen war.

Irgendwann wurde dann auch das Sonnenlicht gefährlich, weil es als Risikofaktor für das Melanom (schwarzer Hautkrebs) erkannt wurde. Und in diese Risikoempfehlung wurde das Basaliom (weißer Hautkrebs) gleich mit einbezogen.

Ziemlich lange hat es gedauert, bis so manche Fehleinschätzung korrigiert wurde. Manche Anbieter von Sonnenschutz argumentieren immer noch mit den alten (falschen!) Argumenten.

Für das Basaliom hat man ein deutlich höheres Risiko, wenn man sich besonders häufig in Räumen aufhält und sich dann bei wenigen „Sonnenbädern“ gleich einen Sonnenbrand holt. Das Risiko für jede Art von Hautkrebs scheint mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel zu korrelieren. D.h., das beim Sonnenbad gebildete Vitamin D ist gewissermaßen ein Schutzfaktor gegen den durch die UV-Strahlung geförderten Hautkrebs. Erst langsam rudert man zurück, man brauche in Wirklichkeit ja doch höhere Spiegel an Vitamin D.

Dann die Erkenntnis, in Deutschland ist der Einstrahlungswinkel der Sonne im Winterhalbjahr viel zu gering, als dass noch genügend UV-Strahlung zur Vitamin-D-Bildung zur Verfügung stehe. Also leben wir im Winter von den Reserven, die unser Körper in den Sommermonaten gebildet      …    haben sollte. Kein Wunder, dass es also an allen Ecken und Enden nicht reicht.

Sind sich die Experten eigentlich darüber im klaren, wieviel Leid sie mit den falschen Empfehlungen auslösen? Und das da was nicht stimmen konnte, hätte man doch schon an der Schwangerenempfehlung ableiten müssen. Wieso hat man einer Schwangeren 10 µg (=400 i.E.) empfohlen, obwohl man sie damit dem doppelten „Risiko“ aussetzte (gegenüber der sonst geltenden Erwachsenenempfehlung)? In der Schwangerschaft ist doch sonst alles verboten, was nur den Hauch eines Risikos umfasst.

Liebe Verbraucher, meidet die Extreme und habt den Mut, euch des eigenen Verstandes zu bedienen, um es mit den Worten Senecas zu sagen. Neuerdings gehen die Empfehlungen für Vitamin D schon in exorbitant hohe Zufuhrmengen und damit in das andere Extrem. Wer spielt hier eigentlich Ping Pong?

 

Ernährungswissen

Vor etwa einem Jahr habe ich einen Vortragsblock der wesentlichen Krankheitsursachen gehalten. Nicht ohne Grund. Im Abrechnungskatalog der Krankenkassen gibt es inzwischen mehr als 32.000 abrechenbare Beschwerdebilder. Andererseits sagt die WHO, dass das Ausmaß der Krankheiten, die ernährungsbedingt sind, stetig zunehme und weltweit im Jahr 2020 75 % aller Krankheitsursachen ausmache. Das meinte ich mit meiner Übersicht etwas anschaulicher gestalten zu können.

Meine These war, dass man mit drei großen Gruppen einen Anteil von rund 90 % aller Krankheiten erfassen könnte. Diese drei Gruppen umfassten den Säure-Basen-Haushalt, einen Mangel an Antioxidantien und Infektionen durch Bakterien, Einzeller, Viren und Pilze. Dabei kann es auch sein, dass Krankheiten auch durch zwei oder gar alle drei Bereiche beeinflusst sind.

Aber diese Übersicht gäbe dem Patienten wieder mehr Handlungsspielraum, selbst auf die Gesundheit zu achten und Risiken klarer abchecken zu können. Klar, dass heute jeder weiß, dass Händewaschen in der Schnupfenzeit (und nicht nur dann!) Krankheiten vorbeugen kann. Weniger bekannt ist schon, dass regelmäßiger und ausreichender Schlaf das Immunsystem deutlich unterstützt. Und wenn es dann erst an die Ernährung geht …

Vitamine sind gesund, aber künstliche können auch schädlich sein. Das rechte Maß weiß keiner so genau, aber alle reden mit und unterschiedlich laut. Dagegen sind fünf Hände voll Obst und Gemüse gut für jeden, nur die Franzosen brauchen zehn Hände voll. Hier wird mit so viel unterschiedlichem Maß gemessen, dass es kein Wunder ist, wenn Verunsicherung zurückbleibt.

Wie wäre es denn mit dem Grundsatz: Esst, was Euch bekommt und möglichst die empfohlenen Grundstoffe abdeckt. Und wenn Störungen auftreten, schaut doch mal, welche Grundstoffe für diesen Sachverhalt besonders wichtig sind. So zur Angleichung der Grundempfehlung!

Das ließe viel Spielraum für jeden und würde schnell klar machen, dass Ernährungspläne selten zum Ziel führen. Jeder muss mehr über die Funktionen einzelner Lebensmittel erfassen und einordnen können. Und hier können sich die Fachleute dann wirklich austoben.